Stiftung Amor & Energie
Heidi Paliz,
Leiterin der AM-EN Stiftung in Ecuador
Integrale Rehabilitation und Rekreation durch Hipotherapie
(Reittherapie verbunden mit konventionellen und alternative Therapien)
Wir bieten Reitherapie (Hipotherapie, Reitherapie, therapeutisches Reiten), Volting und "Global Rehabilitation auf der Gundlage der Reitherapie" mittels der Kombinierung mit konventionellen und alternativen Therapien für Menschen mit verschiedenen Behinderungen (Autismus, Down Syndrome, Gehirnlaehmung, Multiple Sklerose, Poliomelitis, Blinde, Taube, Anorexia, Bulimia, Lernschwierikeiten, Sprach- und Vehaltenprobleme, Rehabilitation nach Unfällen u.a.) an.
Ausserdem:
- Frühförderungskurse für Kinder von 1 - 6 Jahren - Seminare, Workshops für Eltern behinderter Kinder, Studenten, Therapeuten
- Rekreation, Erhohlung fuer Behinderte - Turismus für Behinderte de www.ecuadorforall.com - Reiten und Reitkurse
Seit 1999 haber wir mit Unterstütsung der Vereinten Nationen öffentliche und private Institutionen, Polizei und die Kavallerie in Ecuador und anderen Sued- und Zentralamerikanischen Ländern in der neuen Am-En Metodologie "Globale Rehabilitation auf der Grundlage der Reitherapie" unterrichtet.
So können Sie helfen:
Im Jahr 1989 führte die Münchnerin Heidi Paliz das Therapeutische Reiten in Ecuador ein, wo sie seit 25 Jahren lebt. Nach einem Autounfall drohte sie für immer gelähmt zu sein und begann, sich mit dem Thema "Behinderte" und ihren Problemen auseinanderzusetzen. Sie erfuhr von der beruhigenden Wirkung des Reitens und machte eine Ausbildung in Therapeutischem Reiten bei der "Riding for the Disabled Association" in London (RDA).
Im Jahr 1995 gründete sie die gemeinnützige private Organisation zur sozialen Förderung von Kindern und Behinderten in diesem von vielfältigsten Problemen geprägten Land, die Stiftung AM-EN, "Amor y Energía - weil die Liebe die mächtigste Energie ist und alles heilen kann".
Ich sah ein Kind, das konnt nicht gehn, auf einem Pferd lachend um sich sehn,dann ritt
es durch Felder im Sonnenlicht, doch ohne Hilfe gehen konnte es nicht.
Ich sah ein Kind ohne Beide dran auf einem Pferd, das liess es dann durch Wälder und über wiesen gehn- die hätt es im Rollstuhl nie gesehn.
Ich sah ein Kind, das krabbelte bloss, doch auf dem Pferd sass es aufrechtund gross. Es ritt sein Tier durch den Parcoure und als alle staunten, lachte es nur.
Ich sah ein Kind ins Licht gestellt, das fest des Lebens Zügel hält und dieses Kind war froh zu sehn: das ist der Weg - den will ich gehn!!
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NEWS25.04.2011 Erfahrungsbericht Volontariat Fundación Amor y EnergíaVon Oktober 2006 bis März 2007 habe ich fünf Monate in der Fundación Amor y Energía als Volontärin gearbeitet. Die Stiftung, gelegen in Tumbaco, Ecuador, ermöglicht mittellosen Familien mit geistig und körperlich behinderten Kindern unentgeltliche Therapien. Finanziert wird das Projekt durch Reitunterricht für Privatpersonen sowie durch Spendengelder.
Zur täglichen Arbeit gehörte die Pferdepflege, Mithilfe bei den Hippotherapien, Reitstunden, Training der Pferde sowie Umgebungsarbeiten wie reparieren von Zäunen oder Gartenarbeiten.
Pferdekenntnisse sind sicher von Vorteil, weil sich ein Grossteil der Arbeit mit und um die Pferde handelt, wobei man sich auch ohne Pferdekenntnisse einarbeiten kann. Auch therapeutische Kenntnisse sind für die Fundación sehr hilfreich. Als Ergotherapeutin hatte ich die Möglichkeit, anschliessend an die Hippotherapien mit den Kindern ergotherapeutisch zu arbeiten.
Zielgruppe fuer die Therapien sind Kinder und Erwachsene mit folgenden Krankheitsbildern:
§ Cerebralparese vor allem mit dem Erscheinungsbild der spastischen Di- und Tetraparese sowie hypotone und ataktische Erscheinungsbilder
§ Zustand nach Schaedelhirntrauma
§ Schlaganfallpatienten mit Hemiparese
§ Para- und Tetraplegiker
§ Down Syndrom
§ Verhaltensauffaelligkeiten (z.B. Hyperaktivitaet, Entwicklungsverzoegerung)
§ Angst-, Essstoerungen und Depressionen
§ Blindheit, Taubheit
In den fünf Monaten waren deutliche Fortschritte durch die Therapiemassnahmen zu verzeichnen. Mit Freude konnte ich zusehen, wie ein Kind erste Schritte gelaufen ist, sich auf dem Pferd selbständig halten konnte oder zunehmend Vertrauen in das Pferd wie auch in sich selber fasste. Die Mehrheit der Kinder ist sehr glücklich auf dem Pferd, strahlt, und teilweise wollen sie überhaupt nicht mehr absteigen. Doch auch ängstliche Kinder gilt es zu motivieren und zu unterstützen. Von den Volontären braucht es ein grosse Portion Einfühlungsvermögen, um die Therapien den Möglichkeiten des Kindes anzupassen.
Herzlichen Dank nochmals an alle für die unvergessliche Zeit in Tumbaco. Ich hoffe, dass ich irgendwann die Möglichkeit habe, euch wieder zu besuchen!
Hasta pronto…
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung unter skriz@gmx.ch
Simone Kriz - Schweiz
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